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SUMMARY:Filmpräsentation: Sie wurde getötet, weil sie Mapuche war
DESCRIPTION:Dokumentarfilm mit anschließender Diskussion mit Nibaldo Vargas, Sozialarbeiter und Exil-Chilene \nFilminhalt:\n2014 beschloss die Familie Collio Valdés vom Volk der Mapuche von Santiago de Chile in den Süden nach Wallmapu zu ziehen, dorthin, wo ihre Wurzeln sind und ihre Ahnen gelebt haben, im heutigen Tranguil, die Region der Flüsse. Ihre tiefe Verbundenheit und Verwurzelung mit der Natur prägt das Leben und Denken dieser Menschen. Der aufstrebende chilenische Staat annektierte im 19.Jhdt diese Region, die die Heimat der Mapuche war. Die Verarmung war eines der Ergebnisse dieser erzwungenen Annexion und die Ursache der Auswanderung vieler in die Hauptstadt, wo die Mapuche als Indios missachtet und Diskriminierungen ausgesetzt waren. \nDie Umsetzung eines Energie-Projekts mit österreichischem Kapital erreichte das Tranguil-Gebiet und beeinträchtigt seither die traditionelle Lebensweise der Mapuche Gemeinde, die eine Reihe von Widerstandsaktivitäten startete, weil sie das Vorgehen der Projektbetreiber als flagrante Verletzung ihrer Menschenrechte betrachten. Das internationale Übereinkommen 169 der ILO der Vereinten Nationen räumt den Mapuche Mitspracherechte bei umweltbelastenden Projekten bis zu deren Ablehnung ein. Die Mitglieder der Mapuche-Community bitten den Umweltingenieur Ruben Collio um Hilfe gegen das Wasserkraftwerk am Tranquil-Fluss und dessen Auswirkungen auf das Mapuche Gebiet. Mit großem Einsatz gelingt es, die finanziellen Mittel für die notwendigen Gutachten aufzubringen. Der menschliche Preis dafür ist hoch: Die Familie Collio wird bedroht und Macarena Valdes, Umweltaktivistin und Ehefrau von Ruben Collio und Mutter von vier Kindern, ermordet. \nDieser Dokumentarfilm von Carlos Morales lässt einige dieser Ereignisse noch einmal Revue passieren und erzählt vom Kampf der Mapuche gegen Umweltzerstörung. \nEine Veranstaltung der Steirischen Friedenplattform im Rahmen der FRIEDENSPOLITISCHEN FILME. \nDer Widerstand der Mapuche gegen umweltschädliche Megaprojekte lässt sich einordnen in die weltweiten Kämpfe gegen den imperialen Kapitalismus, welcher in seinem gierigen Streben nach noch mehr Profiten Unterdrückung, Armut und Krieg für die Menschen im globalen Süden, Entfremdung im imperialen Westen und Zerstörung unseres Planeten bringt. \n
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